Lageblatt

Zeugnis

Bewertung politischer Kommunikation

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

LINKE · Nr. 58 nach Medienpräsenz

Faktentreuegut2,0
Detailkenntnisnicht benotet
Demokratischer Beitraggut2,0
Redlichkeitgut2,0
Konsistenznicht benotet
Notendurchschnittgut2,0

Tendenz: stabil

Erteilt auf Grundlage von 6 bewerteten Auftritten. Maßstab: Lageblatt-Bewertungsrahmen (Stand v1), ein Maßstab für alle; der demokratische Beitrag als Befund, nicht als Lager-Urteil. Jede Note ist belegt (siehe unten). KI-gestützt (Art. 50 AI Act).

Die Redaktion

Belege — die bewerteten Auftritte

Medienbilanz 2026-KW31

01.08.2026
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material; Zitat [2] enthält eine Zukunftshypothese ('würde'), kein überprüfbarer Fakt; Zitat [5] ist eine hypothetische Extrapolation, keine belegbare Tatsachenbehauptung.
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Ramelow mahnt eine strukturelle Gefährdung der Demokratie durch sinkende Repräsentation an, verweist auf einen anerkannten Verfassungsrechtler (Papier) und ruft zur institutionellen Debatte auf — sachlich, ohne Entmenschlichung. Eine harte, aber vollständig legitime Position; leichter Abzug, weil die Argumentation appellativ bleibt und keine konstruktiven Lösungsansätze benennt.
Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
Redlichkeit. Aus den vorliegenden Zitaten lässt sich nicht beurteilen, ob Ramelow die stärkste Gegenposition (z.B. Argumente für Beibehaltung der Fünf-Prozent-Hürde) ernsthaft aufgreift oder ausweicht; kein hinreichendes Material.
Konsistenz. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 13 nummerierten Zitate [1]–[13] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] Wenn immer mehr Wähler ihre Stimmen nicht mehr repräsentiert sehen, dann gefährdet das die Demokratie. → Quelle
  2. [2] Wir brauchen ein höheres Maß an Flexibilität, um Politik zu entwickeln. Denn wir können nicht mehr so weitermachen wie bisher. Wir sind nicht mehr das alte Westdeutschland. → Quelle
  3. [3] Bei einer weiteren Atomisierung des Parteiensystems könnten wie in Sachsen-Anhalt demnächst sogar 40 Prozent für das Ministerpräsidentenamt reichen. Zugleich hätte die AfD bei einer Drei-Prozent-Hürde im Thüringer Landtag keine Sperrminorität, mit der sie den anderen Parteien drohen könnte. Der AfD hilft eine hohe Hür… → Quelle
  4. [4] Die Debatte über die Senkung der Fünf-Prozent-Hürde ist notwendig → Quelle
  5. [5] Wenn auch die SPD - und das möge bitte nicht geschehen - an der Fünf-Prozent-Hürde in Sachsen-Anhalt scheitern würde, wenn die Grünen und das BSW nicht reinkommen, die FDP weit weg vom Wiedereinzug in den Landtag ist, dann bleibt ein Drei-Parteien-System. → Quelle
  6. [6] Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
  7. [7] Insgesamt sehe ich es demokratietheoretisch und -praktisch als hochgefährlich an, wenn die Zahl der abgegebenen Stimmen, die am Ende sich in keiner parlamentarischen Rückspiegelung mehr zeigen, immer weiter zunehmen. → Quelle
  8. [8] Insgesamt sehe ich es demokratietheoretisch und -praktisch als hochgefährlich an, wenn die Zahl der abgegebenen Stimmen, die am Ende sich in keiner parlamentarischen Rückspiegelung mehr zeigen, immer weiter zunehmen. → Quelle
  9. [9] Wenn auch die SPD - und das möge bitte nicht geschehen - an der Fünf-Prozent-Hürde in Sachsen-Anhalt scheitern würde, wenn die Grünen und das BSW nicht reinkommen, die FDP weit weg vom Wiedereinzug in den Landtag ist, dann bleibt ein Drei-Parteien-System. → Quelle
  10. [10] Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
  11. [11] Bei einer weiteren Atomisierung des Parteiensystems könnten wie in Sachsen-Anhalt demnächst sogar 40 Prozent für das Ministerpräsidentenamt reichen. → Quelle
  12. [12] Die Debatte über die Senkung der Fünfprozenthürde ist notwendig. Wenn immer mehr Wähler ihre Stimmen nicht mehr repräsentiert sehen, dann gefährdet das die Demokratie. → Quelle
  13. [13] Wenn immer mehr Wähler ihre Stimmen nicht mehr repräsentiert sehen, dann gefährdet das die Demokratie. → Quelle
Faktentreue. Die Aussagen enthalten keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen, sondern Szenarien, Einschätzungen und Wünsche.
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Ramelow plädiert für breitere parlamentarische Repräsentation, beruft sich auf einen Rechtswissenschaftler (Papier) und argumentiert für die Einbindung der 'schweigenden Mehrheit' in demokratische Prozesse statt deren Vereinnahmung durch die AfD — ein konstruktiver, auf Verfahren und Repräsentation ausgerichteter Beitrag ohne Delegitimierung oder Entmenschlichung.
Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
2
Redlichkeit. Er nimmt die Gegenposition (Beibehaltung der Sperrklausel) nicht explizit strohmannhaft an, sondern appelliert ausdrücklich, das Thema nicht 'reflexartig wegzuwischen' — ein Zeichen, dass er die Abwehrreaktion der Gegenseite anerkennt und ernst nimmt.
Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
Konsistenz. Laut Hinweis aus Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] Insgesamt sehe ich es demokratietheoretisch und -praktisch als hochgefährlich an, wenn die Zahl der abgegebenen Stimmen, die am Ende sich in keiner parlamentarischen Rückspiegelung mehr zeigen, immer weiter zunehmen. → Quelle
  2. [2] Wenn auch die SPD - und das möge bitte nicht geschehen - an der Fünf-Prozent-Hürde in Sachsen-Anhalt scheitern würde, wenn die Grünen und das BSW nicht reinkommen, die FDP weit weg vom Wiedereinzug in den Landtag ist, dann bleibt ein Drei-Parteien-System. → Quelle
  3. [3] Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
Faktentreue. Die Aussagen enthalten keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen, sondern Szenarien, Meinungen und normative Einschätzungen.
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln, Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Ramelow argumentiert für breitere parlamentarische Repräsentation und gegen die Delegitimierung des Parlaments durch die AfD – er streitet in der Sache, ohne zu entmenschlichen, und beruft sich auf einen Verfassungsrechtler (Papier) als Autorität. Eine klar demokratiestärkende Haltung, ohne Überheblichkeit.
Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
2
Redlichkeit. Er nimmt die Gegenposition (reflexartiges Festhalten an der Sperrklausel) ernst und mahnt ausdrücklich, sie nicht wegzuwischen – kein Strohmann, sondern konstruktiver Umgang mit dem Dissens.
Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln, Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] Insgesamt sehe ich es demokratietheoretisch und -praktisch als hochgefährlich an, wenn die Zahl der abgegebenen Stimmen, die am Ende sich in keiner parlamentarischen Rückspiegelung mehr zeigen, immer weiter zunehmen. → Quelle
  2. [2] Wenn auch die SPD - und das möge bitte nicht geschehen - an der Fünf-Prozent-Hürde in Sachsen-Anhalt scheitern würde, wenn die Grünen und das BSW nicht reinkommen, die FDP weit weg vom Wiedereinzug in den Landtag ist, dann bleibt ein Drei-Parteien-System. → Quelle
  3. [3] Deswegen wünsche ich mir, dass nicht reflexartig weggewischt wird, was Herr Papier zurecht thematisiert hat. Die Vitalisierung des Parlamentarismus ist dringend nötig. Wir brauchen keine AfD, die sagt, wir sprechen für die schweigende Mehrheit. Ich möchte, dass die schweigende Mehrheit selbst zu hören ist und eine Eig… → Quelle
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung mit klarem Richtig/Falsch-Gehalt. Aussage [4] enthält eine Hypothese ("könnten wie in Sachsen-Anhalt demnächst sogar 40 Prozent reichen"), keine belegbare Tatsache. Das Argument zur AfD-Sperrminorität ist eine politische Schlussfolgerung, keine Faktenbehauptung.
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Ramelow argumentiert inhaltlich für eine Wahlrechtsreform und begründet dies mit demokratietheoretischen Erwägungen (Repräsentation, Sperrminorität). Er entmenschlicht nicht, ruft zu keinem Regelbruch auf und streitet klar in der Sache. Ein kleiner Abzug, weil Aussage [4] die Hürden-Debatte mit AfD-Schwächung verknüpft, was zumindest den Eindruck eines taktischen Motivs weckt – bleibt aber ein leg
Wenn immer mehr Wähler ihre Stimmen nicht mehr repräsentiert sehen, dann gefährdet das die Demokratie. → Quelle
Redlichkeit. Aus den wenigen Einzelzitaten lässt sich nicht erkennen, ob Ramelow die stärkste Gegenposition (z. B. Fragmentierungsgefahr, Regierungsunfähigkeit) ernsthaft aufgreift oder widerlegt. Eine faire Beurteilung ist nicht möglich.
Konsistenz. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 4 nummerierten Zitate [1]–[4] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] Die Debatte über die Senkung der Fünf-Prozent-Hürde ist notwendig → Quelle
  2. [2] Wenn immer mehr Wähler ihre Stimmen nicht mehr repräsentiert sehen, dann gefährdet das die Demokratie. → Quelle
  3. [3] Wir brauchen ein höheres Maß an Flexibilität, um Politik zu entwickeln. Denn wir können nicht mehr so weitermachen wie bisher. Wir sind nicht mehr das alte Westdeutschland. → Quelle
  4. [4] Bei einer weiteren Atomisierung des Parteiensystems könnten wie in Sachsen-Anhalt demnächst sogar 40 Prozent für das Ministerpräsidentenamt reichen. Zugleich hätte die AfD bei einer Drei-Prozent-Hürde im Thüringer Landtag keine Sperrminorität, mit der sie den anderen Parteien drohen könnte. Der AfD hilft eine hohe Hür… → Quelle

Medienbilanz 2026-KW27

05.07.2026
Faktentreue. Die überprüfbaren Tatsachenbehauptungen (AfD in Bundestag und Landtagen vertreten, Höcke als Fraktionsvorsitzender, seine Äußerungen zur Erinnerungskultur) sind plausibel und nicht klar falsch, aber eine belastbare Einzelprüfung ist aus dem Material nicht sicher möglich. Im Zweifel: null.
Detailkenntnis. Gemäß Hinweis nicht beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Ramelow bekennt sich klar zu demokratischen Spielregeln: Er erkennt den Parteitag der AfD als legitim an, lehnt Sabotage und Gewalt explizit ab und ruft gleichzeitig zu gewaltfreiem Protest auf. Das ist eine differenzierte, regelkonforme Haltung. Kleiner Abzug, weil die Formulierung 'darf nicht ohne Widerspruch' tendenziell emotional aufgeladen ist, ohne dass eine Entmenschlichung vorliegt.
Es ist nicht legitim, einen Parteitag zu sabotieren → Quelle
2
Redlichkeit. Er erkennt die stärkste Gegenposition (Parteitag als legitimes Recht der AfD) ausdrücklich an und verweigert deren Sabotage, obwohl er inhaltlich klar widerspricht. Er räumt fehlende Kenntnis über angekündigte Gewaltaktionen offen ein. Das ist redlich.
Die AfD ist eine Partei, die im Deutschen Bundestag und in allen Landtagen vorhanden ist und sie muss ihren Parteitag pflichtgemäß auch erfüllen → Quelle
Konsistenz. Gemäß Hinweis nicht beurteilbar.
Grundlage: die 15 nummerierten Zitate [1]–[15] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] Kundgebungen, Gottesdienst und gewaltfreie Proteste für Demokratie sind nötig → Quelle
  2. [2] Erfurt dürfe nicht ohne Widerspruch zum Schauplatz rechter und völkischer Reden werden. → Quelle
  3. [3] Die AfD ist eine Partei, die im Deutschen Bundestag und in allen Landtagen vorhanden ist und sie muss ihren Parteitag pflichtgemäß auch erfüllen → Quelle
  4. [4] Gewalt ist kein legitimes Mittel, sich politisch auseinanderzusetzen → Quelle
  5. [5] Es ist nicht legitim, einen Parteitag zu sabotieren → Quelle
  6. [6] Ich will das nicht unwidersprochen akzeptieren → Quelle
  7. [7] Ich habe keine Kenntnis von den angeblich angekündigten gewaltsamen Aktionen → Quelle
  8. [8] Es ist nicht legitim, einen Parteitag zu sabotieren. → Quelle
  9. [9] Gewalt ist kein legitimes Mittel, sich politisch auseinanderzusetzen → Quelle
  10. [10] Es ist legitim, dass man seine Meinung äußert → Quelle
  11. [11] Die Polizei hat die Auflage und die Aufgabe, es zu ermöglichen, dass alle Formen von Protest friedlich durchgeführt werden können. → Quelle
  12. [12] Gewalt ist kein legitimes Mittel, sich politisch auseinanderzusetzen. → Quelle
  13. [13] Es ist nicht legitim, einen Parteitag zu sabotieren. → Quelle
  14. [14] Bei dem Parteitag, der genau an diesem Jahrestag stattfindet, in der Stadt, in der Herr Höcke Fraktionsvorsitzender ist, und in dem er selber gesagt hat, die Geschichtspolitik in Deutschland muss sich ändern und die Erinnerungszeit von 33 bis 45 möchte er am liebsten auslöschen – das will ich nicht unwidersprochen akz… → Quelle
  15. [15] Das ist angekündigt, aber ich habe keine Kenntnis davon → Quelle

Medienbilanz 2025-KW47

17.11.2025
2
Faktentreue. Die Behauptung, in Sachsen-Anhalt habe jemand mit rund 40 Prozent das Ministerpräsidentenamt erreicht, ist grundsätzlich plausibel überprüfbar. Bei der Landtagswahl 2021 erhielt die CDU ca. 37 Prozent und stellte den MP – '40 Prozent' ist eine leichte Übertreibung, aber keine grob falsche Tatsachenbehauptung, sondern eher eine Rundung im argumentativen Kontext. Kein klarer Faktenbruch, aber nicht ganz präzise.
Bei einer weiteren Atomisierung des Parteiensystems könnten wie in Sachsen-Anhalt demnächst sogar 40 Prozent für das Ministerpräsidentenamt reichen. → Quelle
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Ramelow thematisiert Repräsentationsdefizite und argumentiert für eine Reform im Rahmen demokratischer Spielregeln. Er delegitimiert keine Institutionen, entmenschlicht niemanden und streitet sachlich in der Sache. Ein konstruktiver demokratischer Beitrag.
Die Debatte über die Senkung der Fünf-Prozent-Hürde ist notwendig. Wenn immer mehr Wähler ihre Stimmen nicht mehr repräsentiert sehen, dann gefährdet das die Demokratie. → Quelle
Redlichkeit. Aus den vorliegenden Kurzaussagen lässt sich nicht erkennen, ob er Gegenargumente ernst nimmt oder ausweicht – nicht fair beurteilbar.
Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] Die Debatte über die Senkung der Fünf-Prozent-Hürde ist notwendig. Wenn immer mehr Wähler ihre Stimmen nicht mehr repräsentiert sehen, dann gefährdet das die Demokratie. → Quelle
  2. [2] Bei einer weiteren Atomisierung des Parteiensystems könnten wie in Sachsen-Anhalt demnächst sogar 40 Prozent für das Ministerpräsidentenamt reichen. → Quelle
  3. [3] Die Debatte über die Senkung der Fünf-Prozent-Hürde ist notwendig → Quelle

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